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Interview: BATTLELORE
Titel: Intensiver geworden

Mit ihrem neuen Studioalbum „Evernight“ führen Battlelore eindeutig ihr bisher qualitativ bestes und auch klanglich prächtigstes Musikspektakel auf. Die neben ihrer tollen Musik auch durch aufwändige Kostümierungen bekannt gewordenen Finnenkrieger sind bekanntermaßen ausgesprochene Tolkien-Verehrer.

So kündet auch das aktuelle Epos wieder von der weltberühmten Ring-Trilogie um die Geschicke der Helden von Mittelerde. „Evernight“ ist gigantisch-epischer Fantasy Dark Metal, welcher in seiner niveau- und wertvollen Erscheinung weltweit wohl noch immer einmalig ist.

Und laut Sänger Tomi Mykkänen halten Battlelore auch weiterhin nur zu gerne an ihrer Art der Darbietung und ihrem speziellen Image fest, auch wenn die „Herr der Ringe“-Filme von Peter Jackson aktuell längst nicht mehr in aller Munde sind.

„Unsere hauptsächlichen Inspirationen kommen noch immer vom Buche Silmarillion, einer Sammlung unvollendeter Werke des großen John R.R. Tolkien. Auch für `Evernight` sponnen wir den vorgegeben lyrischen Faden wieder mit eigenen gedanklichen beziehungsweise fiktiven Ansätzen für unsere Songs zu Ende“, lässt der Vokalist verlauten.

Er ergänzt noch: „Es reizt uns eben sehr, uns immer wieder aufs Neue auszudenken, wie diese Geschichten denn hätten enden können. Die Text-Resultate finden unsere Hörer nun einmal mehr vor.“

Und diese neuen Liederkreationen sind zudem auch noch epischer komponiert und mächtiger arrangiert als alles, was Battlelore jemals vorher kreiert hatten.

Simultan ist „Evernight“ auch die bisher härteste Scheibe der beständigen Finnentruppe.

Tomi hierzu, rückblickend: „Ja, dies geschah ohne spezifische Beweggründe oder diesbezügliche Planungen, es passierte eben einfach. Schon im Entstehungsprozess zu den neuen Kompositionen verspürten wir eine gewisse innere Unruhe, was sich gerade während der Aufnahmen im Studio noch zusätzlich potenzierte. Ohne uns dessen so recht bewusst zu sein, wollten wir in Form von `Evernight` eigentlich unsere bisher intensivste Platte machen, und das in allen Belangen.“

Bereits die zuvor gemachten Demo-Aufnahmen zum neuen Werk ließen dies schon ansatzweise erahnen, so der freundliche Frontmann. Und daher fielen letztlich auch die zuvor angesprochenen Songtexte expliziter aus.

„Wir wollten die `Geschichten` noch eindringlicher erzählen, noch packender und mitreißender. Um das zu erreichen, griffen wir nicht selten zu doppel- oder auch mehrdeutigen Erzählweisen. Schließlich regt ein gewisser Grad der Eigeninterpretation im Hörer die Fantasie doch gleich um ein Vielfaches mehr an.“

© Markus Eck, 03.01.2007

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