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Interview: BLACK MESSIAH
Titel: Den Heiden zur Ehre

Als sich diese hitverdächtigen Pagan Black Metal-Hoffnungsträger 1994 gründeten, favorisierten die Beteiligten noch reinen Old School-Schwarzstahl á la frühe Venom, Celtic Frost oder Bathory.

Tief ausgeprägte Differenzen über die zukünftige musikalische Ausrichtung der Essener Horde ließen nachfolgend lediglich noch Gründer, Sänger und Axeman Zagan die flatternde Flagge von Black Messiah in die eisigen Winde des damalig bereits sehr verseuchten Zeitgeistes halten.

Zusammen mit dem neu rekrutierten Kesselwart Nabahm samt Gastmusikern spielte Bandboss Zagan 1998 das stilistisch erfrischende Debütalbum „Sceptre Of Black Knowledge“ ein. Die traditionell-russischen Mandolinen-Einlagen stellten zu dieser Zeit ein völliges Spartennovum dar. Weitgehend gute Reviews waren die Folge. Lange Jahre pausierte der Name Black Messiah im Weiteren, man wähnte die Band bereits in den ewigen Schwarzgründen. Nun melden sich die Ruhrpott-Recken, diesmal in Sechserformation, völlig überraschend wieder mit einem neuen und tollen Album zurück: „Oath Of A Warrior“.

Laut Aussage von Zagan gibt es gleich mehrere leidige Gründe dafür, dass sich Black Messiah in den letzten Jahren so rar gemacht hatte. Zum einen hatten sie damals nach Veröffentlichung des „Sceptre Of Black Knowledge“-Albums das Problem, dass nur zu zweit agiert wurde, wie er mir berichtet:

„Da konnte man natürlich keine Live-Präsenz zeigen. Dazu kam dann der Ärger mit unserer damaligen Plattenfirma. Da sind einige Dinge vorgefallen die ich hier aber nicht unbedingt breittreten möchte. Nachdem dann Nabahm die Band verlassen hatte stand ich erstmal alleine da. Ich musste mir neue Musiker suchen und das hat extrem viel Zeit gekostet. Zuerst habe ich den Gitarristen Zoran und Bassist Drahco gefunden. Zusammen haben wir dann etliche Leute ausprobiert mit denen es irgendwie nicht funktionierte. Aber zu guter Letzt haben wir dann mit Keyboarder Hrym, Drummer Surthur und Gitarrist Meldric doch noch Glück gehabt. Dann kam noch dazwischen, dass wir eine Zeit lang keinen Proberaum mehr hatten. Das nächste Problem kam dann mit dem Produzenten für die „Oath Of A Warrior“-Geschichte auf uns zu. Aufgrund vieler Dinge die ihm dazwischen kamen saßen wir fast eineinhalb Jahre im Studio fest ohne weiterarbeiten zu können. Demnach hätte dieses aktuelle Album auch schon zwei Jahre früher kommen können.“

Nun scheint diese Durststrecke ja endlich vorbei zu sein. Wie der Gitarrist und Sänger weiter ausführt, waren die ersten Rektionen zum neuen Output auch durchweg positiv. „Wir haben einige Reviews zugeschickt bekommen die allesamt sehr gut waren. Allerdings ist es noch etwas zu früh um das im Großen und Ganzen zu bewerten, da ja noch lange nicht alle Reaktionen eingetroffen sind – aber bisher können wir mehr als zufrieden sein. Überrascht sind wir vor allem darüber, das sich noch viele Leute an Black Messiah aus „Sceptre Of Black Knowledge“-Zeiten erinnern. Viele haben uns zum neuen Album gratuliert.“

Das relevanteste Randdatum zum aktuellen Werk ist wohl zuerst einmal die gut zweijährige Produktionszeit, wie Zagan mir dann lachend bekundet. „Nein, im Ernst, ich denke das erste was man erwähnen sollte, sind die drei Gastmusiker die wir auf der neuen Scheibe haben. Ohne den Toto, Arkadius von Avanitas und Andrea wäre das alles bestimmt nicht so geworden wie es jetzt ist. Das finden wir schon beachtlich was die drei da geleistet haben. Wir sind der Meinung, dass unser Material melodischer ist als früher ohne allerdings an Aggressivität verloren zu haben. Unsere Keyboard-Elemente sind tragender geworden. Froh sind wir auch darüber, dass die neuen Songs so abwechslungsreich geworden sind. Und dann muss ich an dieser Stelle unbedingt noch ablassen, dass wir den Jungs von Einheit Produktionen sehr dankbar sind. Denn die haben sich einen Tag nachdem sie unser Demo bekommen haben mit viel Interesse bei uns gemeldet, und wir haben dann dort einen Plattenvertrag unterschrieben. Was Einheit Produktionen bisher auf die Beine gestellt haben für uns, ist echt geil. Wir sind ihnen wirklich zu enormem Dank verpflichtet.“

Wir zogen eine Rückblende zum Debütalbum „Sceptre Of Black Knowledge“. Mich interessierte, inwieweit Zagan im Nachhinein mit den Reaktionen der Presse zufrieden ist. „Also, eigentlich war das alles recht zufrieden stellend damals. Die allermeisten Kritiker haben es positiv bewertet, dass in unserem Sound neue Elemente und Ideen verarbeitet waren. Immerhin waren wir die ersten, welche eine Polka in so einen Sound eingearbeitet haben, und das war noch lange vor Finntroll. Da bin ich schon stolz drauf. Man muss aber auch ganz deutlich sagen, dass es damals eine ganz andere Zeit als heute war, in vielerlei Belangen. Ich denke, heutzutage würde dieses Debütalbum nicht mehr für diese Arten von Reaktionen sorgen.“

Ich fragte nach, was sich mein Gesprächspartner im Gegenzug für Reaktionen bezüglich des neuen Werkes erhofft. Zagan: „Auf jeden Fall die, dass uns die Leute nicht mehr als Black Metal-Band ansehen. Das war Black Messiah, wie man unschwer noch am Namen erkennen kann, früher mal. Es sind zwar noch immer viele musikalische Black Metal-Elemente enthalten, aber die Grundaussage ist jetzt eine völlig andere. Wir hoffen natürlich auch, dass „Oath Of A Warrior“ so einigen Leuten gut gefällt.“

Als überaus schwierig zu beantworten empfand Zagan meine Frage, ob die neue Scheibe insgesamt nach Vorstellung der Band ausgefallen ist. Der Bärtige zögert, und wir erfahren: „Ehrlich gesagt nicht ganz. Aufgrund der erbärmlich langen Produktionszeit ist der Sound nicht ganz so geworden wie wir es gerne gehabt hätten. Die Arbeitsbedingungen waren da etwas schwierig. Wenn man selbst beim End-Mix einige Monate Pause zwischendurch machen muss, kann man leider nicht alles so verwirklichen wie man es gern hätte. Allerdings, wenn man alle überwundenen Hindernisse mit einbezieht, ist das Ergebnis ganz OK geworden.“

Laut im Weiteren geäußerter Auffassung von Zagan ist es immer schwer bis unmöglich sein eigenes Songmaterial objektiv zu bewerten. „Jeder von uns in der Band hat natürlich so seine Faves auf der neuen Scheibe. Aber allgemein gesehen kann man wohl mal den Arkadius von Avanitas hervorheben, der beim Song `Feld der Ehre` echt unheimlich gut gesungen hat. Also, seine gesangliche Leistung hat uns im Studio echt umgehauen. Weiterhin sind wir der Meinung, dass unser aktuelles Material trotz Melodie und Epik nichts an Härte vermissen lässt. Es klingt trotzdem metallisch. Viele Leute haben uns nach Konzerten gesagt, dass die Songs mitreißen und nicht langweilig werden. So etwas freut einen natürlich sehr.“

Für die Musiker von Black Messiah steht zu allererst der Spaß an der Sache, so Zagan. „Ohne das geht es gar nicht. Darüber hinaus war es sehr interessant, all die verschiedenen musikalischen Vorstellungen der einzelnen Bandmitglieder am Ende unter einen Hut zu bringen. Die Verbindung von folkloristischen und klassischen Elementen mit aggressivem Metal-Sound ist eine Sache, die uns unheimlich Spaß macht. In textlicher Hinsicht ging es uns bei „Oath Of A Warrior“ auch darum, den Leuten mal klarzumachen das heidnisches Leben zur damaligen Zeit nicht nur aus Schlachten und Saufereien bestand – sondern dass das alles auch ganz normale Menschen waren, die einfach nur einen anderen Glauben besaßen, die aber trotzdem Gefühle wie Angst, Spaß, Verzweiflung und so weiter verspürt haben. Wir haben versucht den heroischen Eindruck, der überwiegend aufgebaut wird, etwas zu relativieren. Ob es uns gelungen ist mögen andere entscheiden.“

Man kann das gesamte neue Album genau genommen in zwei Phasen unterteilen. Songs wie „A New Messiah“, „Blutsbruder“, „Christenfeind“, „Feld der Ehre“ und „My Way To Asgaard“ hat Zagan nämlich bereits direkt nach „Sceptre Of Black Knowledge“ geschrieben, also etwa um 1999 herum: „Als wir dann als Band endlich wieder komplett waren, kamen die Songs `Bury The Lambs Of Christ`, `Setting Sails` sowie `Riding The Drakkar` hinzu. Diese Songs stammen aus der Feder von Zoran, Hrym und mir gemeinsam. `Der Eid` hingegen ist der erste Song, an dem ich selbst musikalisch nicht beteiligt war. Den haben Zoran und Hrym gemeinsam kreiert. Die Texte stammen aber allesamt aus meinem Hirn. Das Intro `Götterdämmerung` und das Zwischenstück `Entering The Halls Of Odhinn` hat Hrym ausgearbeitet. Das gesamte Drumming ist natürlich auf Surthurs Mist gewachsen. Ich finde es echt beachtlich, was er hier geleistet hat. Wenn man nachrechnet, kommt man also auf einen Zeitraum von etwa sieben Jahren, in denen die Songs für „Oath Of A Warrior“ entstanden sind – von 1998 bis 2004. Das nächste Mal werden wir uns allerdings nicht so viel Zeit lassen.“

Nennenswerte musikalische Unterschiede zum Debütalbum existieren laut Zagan so einige: „Ich denke, unser Material ist viel ausgefeilter geworden. Wir haben viel mehr Melodie drin und eine härtere Gitarrenarbeit als noch auf dem Debütalbum. Der Gesamtsound ist epischer geworden. Die Songs sind voller und abwechslungsreicher und wir arbeiten teilweise mit deutschen Texten. Trotzdem haben uns die Leute, die das Album bisher gehört haben, glaubhaft versichert, dass wir dem Stil von der ersten Scheibe treu geblieben sind. Wir haben diesmal viel mit klassischen Elementen gearbeitet, die auch von den Gitarren her angenommen wurden. Natürlich haben wir auch wieder einige russische und keltische Folk-Einflüsse dabei, wie schon damals. Der Rest ist eine Paarung von Black Metal-Einflüssen und traditionellem Metal.“

Die deutschen Texte auf „Oath Of A Warrior“ sind meistens in Gedichtform geschrieben. Denn Zagan bekennt, das er es mag, wenn sich Texte reimen. „Das hört sich einfach besser an. Auch bei den englischen Texten habe ich darauf geachtet, dass sie einem bestimmten Metrum entsprechen. Ich finde das gehört doch auch einfach dazu. Die Texte erzählen Geschichten, behandeln Mythen oder historische Themen. Andere wiederum rufen zur Überdenkung des Christentums auf, teilweise auch zum Kampf dagegen. Das Hauptanliegen von Black Messiah ist aber die Rückkehr zu unseren Wurzeln, unseren alten Werten und Glaubensrichtungen. Das Christentum steht für die Vernichtung der alten heidnischen Kulturen, für das Vergessen alter Mythen und für die Ausrottung heidnischen Glaubens. Die Kirche hat Heiligtümer vieler Naturvölker zerstört, viele Menschen getötet und gequält – nur um eine Vormachtstellung in der Welt zu erlangen. Das könnte ich jetzt alles natürlich geschichtlich mit Beispielen belegen. Aber ich denke, das würde den Rahmen hier sprengen. Leider haben die Christen vergessen, von wem ihnen damals selbst etwas angetan wurde und haben das auf Andersgläubige übertragen. Natürlich ist uns auch klar, dass viele andere Kreise für die Zerstörung heidnischen Gutes verantwortlich sind wie beispielsweise die Römer, aber die sind heutzutage entweder nicht mehr greifbar weil es sie nicht mehr gibt oder sind nicht in unseren Gefilden beheimatet. Eines der gegenwärtigen Hauptprobleme ist, dass die Leute heutzutage gar nicht mehr wissen wo ihre Wurzeln liegen oder wo sie eigentlich herkommen. Fragt man irgendwelche Leute auf der Strasse hier in Deutschland, ob sie wissen, welchem germanischen Stamm sie entspringen, zucken sie hilflos mit den Achseln. Das weiß niemand mehr und das ist schade. Es sind hunderte von Kulturen zerstört worden um eine Weltreligion zu erschaffen, welche auf nichts anderes setzt als auf Volksverdummung und Enthaltung von Wissen. Der Vatikan hält so viel unter Verschluss, nur um seine eigene Macht zu schützen. Sie besitzen alte Bücher die voller Wissen stecken und verheimlichen ihre Existenz, nur damit niemand Gefahr läuft eine andere Schöpfungsgeschichte zu lesen. Eine Schöpfungsgeschichte, die plausibler erscheinen würde als die vom netten, alten Mann im Himmel, der binnen sieben Tagen eine Welt erschafft weil er gerade mal Langeweile hat. Vielleicht ist der christliche Glaube nicht mal das Schlechteste, aber das was die Institution Kirche daraus gemacht hat ist eine Farce. Die Kirche hat bis 1992 gebraucht, um Galileo Galilei zu rehabilitieren, dessen einziges Verbrechen es war zu behaupten, dass die Erde rund ist. Das ist eine tolle Leistung. Vergleicht man doch mal alleine nur die zehn Gebote, die ja die Grundregeln des christlichen Glaubens darstellen, mit den Taten der Kirche – eine einzige Schande. Mehr muss ich dazu wohl nicht mehr sagen. Die Kirche war immer mehr damit beschäftigt anderen Leuten ihren Glauben aufzuzwingen die ihn gar nicht wollten, als damit ihren Schäfchen das Seelenheil zu polieren. So etwas kann man doch nur ablehnen. Jeder der über die Gabe verfügt objektiv zu denken sollte da so Einiges mal gründlich hinterfragen.“

Für die Band bedeutet der Titel ihres aktuellen Albums, dafür zu kämpfen, unsere einstigen Wurzeln nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Zagan: „Außerdem befassen sich auf dem Album viele Songtexte mit Schwüren oder einem Eid. `A New Messiah` ist geschrieben aus der Sicht eines christlichen Priesters, der mit seinen Helfern dabei ist, einem heidnischen Stamm durch Folter und Mord seinen Glauben aufzuzwingen, wie es ja leider häufiger so der Fall war. Er weiß genau, dass er eigentlich nur Lügen predigt und es geht ihm nur um die Macht und den Spaß an der Unterdrückung anderer: `Follow Me Into Another Dark Millennium`. `Blutsbruder` ist der Schwur zwischen zwei Leuten, die Blutsbrüderschaft schließen um gemeinsam gegen alle Bedrohungen zu kämpfen. Das Versprechen des Einen an den Anderen, immer für ihn da zu sein, egal welcher Gefahr er auch ausgesetzt sein wird. Es geht um Opferbereitschaft bis hin zum eigenen Tod. `Bury The Lambs Of Christ` ist eine Ansage an die Leute, die uns unseren Glauben nehmen wollen mit gleichen Mitteln gegen sie zu kämpfen. Eine Aufforderung, sich an denen zu rächen, die uns nahmen was uns heilig war. Und das sind viele. `Riding The Drakkar` ist eine Ehrerbietung an Leif Eriksson. Er entdeckte den amerikanischen Kontinent etwa 500 Jahre vor Columbus. In dem Song geht es um die Fahrt auf dem Drachenschiff zum neuen unentdeckten Vinnland. `Christenfeind` ist eine Geschichte über einen Mann der von einer Reise heim kommt und sieht, dass sein Dorf im Rahmen der Christianisierung niedergebrannt wurde. Er geht umher und findet nur Tote. Seine gesamte Familie wurde dahingemetzelt. Also schmiedet er sich ein Schwert, welches er Christenfeind nennt. Er legt einen Eid ab mit diesem Schwert Rache zu üben an denen, die ihm das antaten. In `Feld der Ehre` geht es um Vertrauen auf seinen Glauben und an seine Götter. Der Song sagt im übertragenen Sinne, dass man Kraft aus seinem Glauben gewinnen kann, wenn man nur auf die Götter vertraut, zu denen man betet. `My Way To Asgaard` ist der Dialog eines sterbenden Kriegers und einer Walküre. Er hat Angst vor dem Tod und denkt über sein Leben nach und sie spricht ihm Mut zu und erklärt ihm, was nun mit ihm geschieht. Schließlich überzeugt sie ihn, ihr nach Valhalla zu folgen um dort seinen Platz an Odins Tafel einzunehmen. `Der Eid` ist eigentlich nur unser Versprechen, weiterhin zu versuchen alles dafür zu tun, um die Leute von der Falschheit der Institution Kirche zu überzeugen. Befreie Dich vom Joch des Nazareners und erkenne die Werte der alten Götter.“

Das Cover zum Album und das Inlay stammen von Gitarrist Zoran. Zagan erläutert: „Das CD-Booklet hat der Daniel Brand von Erlkönig entworfen. Damit sind wir mehr als zufrieden. Es ist unserer Meinung nach sogar echt klasse geworden. Die Fotos im Booklet hat Bernd Volkmer für uns während einer mittelalterlichen Session gemacht. Da möchten wir uns nochmals bei allen Beteiligten bedanken. Das Coverphoto hat mein Cousin Thomas Nowaczyk gemacht. Auch da nochmals ein großes Dankeschön an ihn.“

Zagan ist laut eigenem Bekennen einer von denen, welche die 80er Black Metal-Schiene über alles lieben. „Ich bin absoluter Venom-Freak und habe fast 60-mal Vinyl davon. Weiterhin mag ich Mercyful Fate, Bathory, Celtic Frost, Possessed, Slayer, Finntroll, Falkenbach und so was in der Richtung. Außerdem höre ich viel Klassik und Folk Musik. Zoran mag solche Sachen wie Falconer, Timo Rautiainen & Trio Niskalaukaus, Iron Maiden und viel klassischen Metal. Hrym ist Bal-Sagoth-Fan. Ich glaube, das muss man als Keyboarder wohl auch sein. Daneben hört er Limbonic Art, alte Enslaved und eigentlich den gesamten nordischen Black Metal rauf und runter. Drahco ist unser Thrasher. Er ist mehr in der Ecke von Destruction, Exodus, Assassin oder Kreator zu Hause. Meldric mag auch mehr die nordischen Klänge wie Ensiferum, Korpiklaani oder Amon Amarth, außerdem Graveworm und den typischen 80er Jahre Metal-Style. Unser Drumtier Surthur steht auf Bal-Sagoth, Angra, Epica und alle möglichen Soundtracks.“

Zagan sieht in seiner Truppe primär eine reine Live-Band, wie er noch offenbart. „Hier liegen unsere wahren Stärken. Wir können etwa 90 % der Dinge, die wir auf der CD bringen, auch live umsetzen. Bisher haben wir aber noch jeden Sound-Mixer zur Weißglut gebracht, weil wir halt nun mal mit drei Gitarren, Bass und Geige auftreten. Das ist für viele ein Riesenproblem. Aber genau das gewährleistet uns eine ziemlich fette Soundwand. Das haben auch die meisten Live-Kritiker in ihren Berichten geschrieben. Dazu versuchen wir auf der Bühne nicht unbedingt einen Wettbewerb im bösen gucken zu gewinnen sondern wollen auch ein wenig gute Laune verbreiten. Wir versuchen auf jeden Fall, live die Atmosphäre der neuen Platte umzusetzen. Wir haben viel vor auf der Bühne und wenn es das Budget irgendwann einmal zulässt, wird sicherlich einiges an Showelementen dazukommen, da sind wir zuversichtlich. Da wir immer Lust auf Live-Gigs haben sind wir natürlich aufgeschlossen für alle Arten von Konzerten.“

© Markus Eck, 10.05.2005

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