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Interview: FINSTERFORST
Titel: Von haxöser Zufriedenheit

Ihre aktuelle Studioliedersammlung in Albumform trägt den programmatischen Titel „…zum Tode hin“ – und hat allen kreativ daran Beteiligten außer dem Großteil leibeigener Nervenstränge zusätzlich auch eine ganze Unmenge an Geduld und vor allem stilistischer Selbsttreue abverlangt.

Und auch in Sachen schnöder Mammon scheuten diese künstlerisch bekanntlich stets so urfidelen Schwarzwälder Schwerrhythmiker für ihre nagelneue Baumkultscheibe keine noch so hohen Risiken. Gut so, schließlich wollten die vielfältig anspruchsvollen Ast- und Rindenbeißer ihren ergebenen Zuhörern erneut höchste Pagan Folk Metal-Klangreinheit im typisch herrlich hochepisch melodisierten Finsterforstsound garantieren.

Eine gleichfalls mutige wie auch teure Sache also, was den überaus beflissen agierenden Moosgourmets sehr hoch anzurechnen ist. Doch es hat sich mehr als vollauf gelohnt, denn besagter ungemein bombastisch ertönender Forstdiskus birgt wahrlich gigantisches Schaffens- und Genusspotenzial in sich. So einigen manischen Moonsorrow-Fetischisten wird „…zum Tode hin“, diese erquickliche Stimmungsschleuder, gar den köstlichen Wälderduft des hohen Nordens ins Bewusstsein zaubern.

Wipfelklettermaxe, Laubsammler und Harzlutscher Simon Schillinger weiß neben allerlei Baumseelen auch mit seiner liebsten Gitarre noch immer verdammt gut umzugehen.

Ich steige ihm tapfer für einen Disput nach ganz oben auf eine seiner Lieblingstannen nach.

Und wie sich da bei wohltuend frischer Höhenluft wie zu erwarten offenbart, fühlt sich dieser langhaarige Saitenderwisch auch nur im Forst so richtig zuhause:

„Durchaus! Frische Luft, Freunde um dich herum – nichts, was mich hier stören könnte! [lacht] Allerdings kann ich es mir gerade um die Herbst- und Wintermonate nicht erlauben hier arg hoch in den Wald oder auf einen Berg zu laufen. Hungrige Wölfe könnten mich nur allzu gerne als ihre nächste Mahlzeit ansehen. [lacht] Du fragst dich jetzt mit Sicherheit, wo zum Teufel es hier Wölfe geben sollte, richtig? Ich lebe ja bereits seit einigen Monaten hier in Bulgarien und habe auf dem Balkan sozusagen eine zweite Heimat gefunden“, lässt der Griffbrettschrubber verlauten.

Ich frage ihn, was er als freiwilliger Dauerreisender dorthin über Bulgarien berichten kann. Die Antwort kommt prompt: „Ich finde es schwierig zu beurteilen, was hier besser und was schlechter im Gegensatz zu Deutschland ist. Man kann es auch nicht simpel vergleichen, da es eindeutige Entwicklungs- und Lebensstandardunterschiede gibt. Als ich das erste Mal nach Bulgarien im Sommer 2007 gekommen bin, war ich von der Gastfreundschaft vieler Menschen hier beeindruckt. Besonders die Menschen hier auf dem Lande sind zwar mit Sicherheit erst überrascht, was denn bitte ein Deutscher oder Nordeuropäer dort bei ihnen sucht, aber zugleich sehr offen und freundlich. Wenn es an verbaler Kommunikation mangelt, so greift man zum Beispiel auf Rakia, bulgarischer Schnaps, am besten heimgemacht, zurück. In dieser Hinsicht sind wohl alle slawischen Menschen denke ich viel lockerer im Gegensatz zu uns. [Stimmt genau! A.d.A.] Die meisten Menschen hier auf dem Lande sind mit ihrem Hab und Gut sehr glücklich, schätzen die Natur und beklagen sich kaum über ihr friedliches und einfaches Leben. Schaust du in Städte, so siehst du schon eher das Bild vom Westen, wenn auch noch nicht so dermaßen übertrieben. Habgierig und nörgelnd, sich über so ziemlich alles beschwerend. Wie man es aus deutschem Lande eben kennt. [lacht] Von vielen Menschen hier kann man nur enttäuscht sein, wie sie mit ihrer Natur umgehen, auch wenn das wohl mit Sicherheit am nicht wirklich funktionierenden Müllabfuhrsystem liegt. Besonders die Städter und Pendler, die ihren Müll aus dem Zug beziehungsweise aus dem Auto werfen, die ihren kompletten Müll irgendwo am Waldrand oder in einem Fluss abladen, aber zeitgleich sich über alles beschweren, kotzen mich richtig an! Aber Idioten gibt es, wie du weißt, überall. Ich könnte stundenlang über Unterschiede reden, aber man kann die beiden Länder aufgrund der unterschiedlich laufenden Regierungssysteme nicht wirklich in ein und dieselbe Liga stecken. Deswegen kann und will ich nicht wirklich beurteilen, was hier jetzt genau besser oder schlechter ist. Ich weiß nicht, was meine Zukunft bringen wird, aber ich plane nicht für immer und vor allen Dingen nur in Bulgarien zu bleiben. Dazu liebe ich meine Heimat in Freiburg, meine Freunde und Familie dort, zu sehr. Ich werde es auf mich zukommen lassen und versuchen beides zu verbinden.“

Da Pagan- beziehungsweise Folk Metal an sich im weitesten Sinne in den letzten Jahren ja eine regelrechte Kommerzmusik geworden ist, klopfe ich Simon auf seine Attitüde und Einstellung zur musikalischen Szene ab. Der bekennt:

„Ich weiß nicht so recht, aber das ist doch keine wirkliche Szene. Zumindest nicht mehr. Die verschiedensten Geschmackstypen stoßen im Pagan Metal aufeinander. Ich finde es durchaus positiv, dass dieses Genre immer mehr Hörer für sich gewinnt. Klar, dadurch wächst der Haufen und die Chancen auf immer mehr "Müll" und Trend steigen. Andererseits denke ich, dass auch die Chancen auf mehr Qualitätsarbeit steigen. Also stehe ich dem ganzen Wandel zur "Kommerzmusik" nicht sonderlich negativ gegenüber. Ehrlich gesagt, mache ich mir darüber keinen Kopf. Um es direkt zu sagen: Mir geht es auch ziemlich am Arsch vorbei, wie sich jemand dabei kleidet oder optisch darstellt. Ich lege da keinen Wert auf Äußerlichkeiten in dieser Szene. Ich verstehe, was du mit den unerträglichen Selbstdarstellern meinst. Aber ich mache mir auch dazu kaum Gedanken drüber. Tja, so sind halt nun mal Trends und so wird es auch immer bleiben.“

Allzu viele Hörer beziehungsweise Spaßfans nehmen das Ganze leider gar nicht so ernst, wie sich das die seriös agierenden Künstler im Metier wünschen. Wie ernst wollen Finsterforst im Jahr 2009 denn genommen werden?

„Wir sind keine Lehrer oder Mannen, die mit ihrer Musik und ihrem Auftreten Weisheiten verbreiten wollen. In erster Linie wollen wir, dass die Hörer unsere Musik genießen. Allerdings, ausgelacht zu werden fänden wir denke ich auch nicht besonders angenehm. Wir sagen: Gefällt dir unsere Musik, so sei glücklich damit und stehe zu dir und deiner Umwelt. Gefällt sie jemandem aber nicht, so soll er sich halt ganz einfach etwas anderes suchen zum Hören.“

Wie es aktuell um das Bandgefüge bei den Finsterförstern bestellt ist, das interessiert mich anschließend. Gibt es denn Rivalitäten? Simon hierzu: „Im Großen und Ganzen verstehen wir uns nach wie vor gut. Ein guter Freund von uns, Peter Hamm, ersetzt mich für einige Live-Gigs, während ich in Bulgarien bin. Die Kommunikation ist nicht immer ganz einfach. Wir sind halt nun mal sieben Mannen und aufgrund der nervigen Online-Gespräche kommen manchmal Unstimmigkeiten zustande. Ich hoffe, dass wir niemals ernsthafte Krisen haben werden und kann es kaum erwarten, endlich den ganzen Haufen wieder zu sehen!“

Die neuen Finsterforst-Bandfotos sehen meiner Ansicht nach echt irre gut aus.

Und der Gitarrist präzisiert hierzu: „Die haben wir natürlich im Schwarzwald gemacht. Um genauer zu sein: Hauptsächlich in der Ravennaschlucht. Fotografiert hat uns ein Bekannter. Leider gibt es zu wenig von diesem Fotoshooting.“

Wir unterhalten uns anschließend darüber, was alles die Leser seiner Meinung nach denn zur Entstehungsgeschichte des aktuellen Silberdeckels wissen sollten.

Spezielles muss man dazu nicht wissen, so Simon.

„Auf der neuen Scheibe befindet sich Material, das zwischen Ende 2006 und Ende 2007 zustande gekommen ist. Demnach wurde es zum Teil noch vor den Aufnahmen zu unserem Debütalbum "Weltenkraft" kreiert. Man hat sich bei uns also genügend Zeit gelassen, um die Musik in Verbindung mit der Lyrik bestmöglich für die Aufnahme von "...zum Tode hin" vorzubereiten.“

Simon, wieso wurde die neue Finsterforst-Scheibe denn im letzten Moment nochmals anders betitelt? „Sieben Kerle kommen auf viele verschiedene Ideen für einen Albumtitel. So hat man für eine ganze Weile einen anderen Arbeitstitel benutzt, bis wir uns dann jedoch für den endgültigen Titel "...zum Tode hin" entschieden haben, der unserer Meinung nach am besten zum lyrischen und musikalischen Gesamtbild passt.“

Und in welchen speziellen Stimmungen sind die aktuellen Songs entstanden, Mann? „Ich war währenddessen die meiste Zeit in einer ausgeruhten Stimmung, denn ich höre auf meinen Kopf, blende alles andere aus und vergesse den Scheiß um mich herum. Unterbewusst wurde ich sicherlich beeinflusst, wenn ich zum Beispiel wütend, traurig oder verkatert war“, gibt er lachend dazu vor.

Wie Simon dann noch bekundet, ist es wie immer mehr als stark für ihn und die Band, mit Christoph Brandes in den Iguana Studios in March/Freiburg zusammenzuarbeiten. „Wir kennen uns gut und wissen wie wir anpacken müssen, um ein perfektes Soundergebnis zu erzielen. Aufgrund dieses freundschaftlichen Verhältnisses macht es ungeheuren Spaß und lässt den Stress auch gerne mal vergessen. Für die reine Aufnahme haben wir die Zeit von Ende Juni bis Ende Juli 2008 benötigt. Alles verlief ohne große oder nennenswerte Probleme und wir hatten genügend zeit, um unserer Haxen- und Schweinebauchsucht nachzugehen. Gemischt und gemastert haben wir den Brocken dann im September, mit vollster und haxöser Zufriedenheit!“

Recht so, sag’ ich. Wie ging es im Studio dabei zu? Empfand der Saitenknecht dies eher als Freude oder als Anstrengung?

„Freude! Wie schon erwähnt, wir haben das Glück und die Ehre mit Christoph unsere Musik zu produzieren. Klar war es auch anstrengend, aber wen interessiert das? Wenn du dein Herzblut in etwas rein steckst, dann stört dich ein Parasit namens Stress nicht so schnell.“

Sauf-Exzesse hatten da im Studio erstmal hinten anzustehen, wie Simon in diesem Kontext klarstellt.

„Ich finde es nicht sehr effektiv, wenn wir uns im Studio treffen würden, um uns nur die Birne weg zu hauen. Das kann man nach der Arbeit tun.“

Ja, Musik ist für den Kerl nach wie vor das Allerwichtigste, und er bringt es auf den Punkt: „Diese Sprache, diese Farbe, dieses Mittel, um abzuschalten, ist für mich neben meinen Freunden und meiner Familie unabdingbar nötig, um auch nur einen Funken Lebensfreude in mir zu verspüren. Ich habe in meinem Leben alles Mögliche an Musik gehört und war schon immer motiviert, selber Musik zu machen. Seien es lediglich meine Anfänge als Dreijähriger, wie ich in meinem Zimmer saß und versucht habe, auf einer Persil-Box trommelnd zu musizieren. [grinst schelmisch] Der Wille war denke ich schon immer da. Im Black- und Pagan Metal angekommen, hat sich wohl dort dann meine Motivation am stärksten entfacht.“

An den neuen Plattenvertrag mit Einheit Produktionen sind die Finsterförster ja eher über Umwege gekommen, wie Simon nachfolgend ins Gespräch einbringt. „Ich räuspere mich hier an der Stelle auch gleich mal etwas lauter! Nun ja, AFM Records schienen anfänglich ernsthaft an uns interessiert gewesen zu sein und hatten uns während unserer Aufnahmen zu "...zum Tode hin" nach Hamburg bestellt, um uns persönlich kennen zu lernen und um den Labelvertrag festzumachen. Nachdem für uns eigentlich alles glasklar war, wurden wir jedoch aufs Tiefste enttäuscht. Nicht einmal AFM selber hatten die Courage, uns abzusagen. Nein, wir erfuhren es über Olaf von Einheit Produktionen. Dieser wurde durch AFM auf uns hingewiesen und hat uns prompt eine Zusammenarbeit angeboten. Ich muss hier ja nun nicht explizit sagen, dass wir es unter aller Sau finden, was sich AFM erlaubt haben. Ich bremse mich hier an dieser Stelle und kann mich eh beruhigen, wenn ich bedenke, was wir nun für ein starkes Zuhause bei Einheit haben. Die Kommunikation stimmt perfekt und das kommende Jahr wird Großes bringen.“

Wann ist Simon wohl zum ersten Mal mit harter Musik in Berührung gekommen? Und was empfand er dabei?

„Markus, du wirst mich auslachen, aber zum ersten Mal harte "Musik" habe ich gehört, als ich um die neun Jahre jung war. Und das war nichts anderes als Hardcore-Techno-Kram! Ich hatte in meiner Kindheit alles gehört von Phil Collins und Simon & Garfunkel über Chris de Burgh bis hin zu Michael Jackson. Alles Mögliche eben. Und dann plötzlich wie aus dem nichts, erfuhr der kleine Seicher [umgangssprachlich beziehungsweise dialektisch für „Pinkler“; A.d.A] Simon von einem Freund seines Cousins, dass es da diese "Musik" namens Hardcore gibt. Ich war so neugierig und als ich zum ersten Mal dieses dumme Gehämmer hörte, war ich fasziniert von der Schnelligkeit und dem kontinuierlichen Bass, der dir wie ein Hammer auf den Schädel einschlägt. [lacht sehr laut und lange] Ich war sehr jung und noch leicht zu beeindrucken, denke ich. Eine Erinnerung an einen Lebensabschnitt, die mich eher zum Schmunzeln bringt.“

Und neben ruhigen Sachen wie zum Beispiel von Simon & Garfunkel oder Elton John hört mein Gesprächspartner laut eigener Aussage auch klassische Musik mit Genuss an:

„Ja, ich weiß, das sagen die meisten, um "musikalisch intelligent" zu wirken! [lacht] In dem Genre Neofolk kenne ich mich halt nicht so recht aus. Anders Hagberg hat mich mit seiner Musik zum Beispiel neulich gefesselt. Aber ansonsten kann ich dir nichts Bestimmtes nennen. Mit was für sanfter Musik entspannst denn du, Markus?“, kommt die Gegenfrage.

Nun, der Verfasser dieser Zeilen schraubt sich den eigenen Nervositätsgrad am allerbesten beispielsweise mit herrlicher Musik von Nest, Vinterriket, Kayno Yesno Slonce, Enya, Dead Can Dance, Rajna, Shiva In Exile und Anouar Brahem herunter.

Auch Simon wird weiterhin der Kerl bleiben, der sich genau wie ich primär für Melodie und Atmosphäre begeistert. „Vor einigen Jahren noch mehr von Härte und Brutalität in der Musik beeindruckt, rückt dies bei mir nun mehr und mehr in den Hintergrund. Mein musikalisches Ziel ist es nach wie vor, den Hörer zu begeistern und ihm die Möglichkeit zu geben, abzuschalten. Ich selber interessiere mich wie immer für alles, was mich glücklich macht.“ [lacht laut]

Im Pagan Metal ist das Reenactment-Ding ja nach wie vor ganz groß. Wie aber steht der Finsterforst-Gitarrenmann selbst dazu?

„Auf der Bühne gibt es der Show einen starken Touch! Viele lachen darüber oder können gar nicht aufhören, darüber zu nörgeln, wie lächerlich das Gepose doch ist. Dann sollen sie eben nicht hinsehen beziehungsweise hinhören. Sei es nur für das Image beziehungsweise ein "Pimpen" der Show oder eine ernsthaft historische Darstellung von etwas. Ich finde es top!“

Was war wohl für diesen ausgesprochenen Forst-Freak eindeutig die schönste Situation in seinem bisherigen Dasein bei Finsterforst?

„Da gibt es keine eindeutige Situation. Es begann schon am Anfang, als wir mit der Idee für diese Band starteten. Jedes Mal, wenn etwas Neues dazu kam, war es ein Toperlebnis. Sei es ein neu entstandenes Lied oder der Einzug in einen Proberaum. Sei es die Tatsache gewesen, dass die Band immer mehr wuchs oder wir unsere erste EP aufnahmen. Sei es der erste Live-Auftritt, unser erstes Album oder jetzt für unser weiteres Album der Vertrag mit Einheit gewesen. Ich kann da also nichts Genaues dazu sagen. Aber ich denke die schönsten Situationen sind, wenn das Publikum live abgeht, uns laut anschreit oder wenn uns jemand mitteilt, wie sehr er die Musik liebt. Moment, ich will hier doch nicht meine Bandkollegen enttäuschen: Jedes Mal, wenn wir vor einem Gig dumm und planlos in einem Kreis stehen, wenn wir unser Benzin in der Hand halten, wenn wir über alles mögliche unseren Spaß haben und unser Tobi uns irgendwann alle auf den Boden wirft, haben wir innerhalb von Finsterforst den meisten Spaß“, gibt er anhaltend lachend zu Protokoll.

Glücklicherweise gab es laut Simon keine wirklich schlimme Situation bei der Gruppe bislang. Doch: „Wir wurden halt von Labels bitter enttäuscht bisher. Leere Versprechungen und der abartigste Flop mit den Japanern von World Chaos Productions haben uns so manche Wut in den Bauch geschlagen. Aber wie du siehst hat uns das nicht wirklich zurückgeworfen oder geschwächt.“ Ja, und das höre ich aktuell vor allem auch!

So war es bisher also immer eine riesengroße Freude für die emsige Waldtruppe, auf der Bühne zu stehen.

„Auch wenn wir einmal zum Beispiel in einer Bikerkneipe nachts um halb zwei vor etwa zehn betrunkenen älteren Herrschaften standen, hat man bei uns finde ich nur positive Erinnerungen. [lacht] Wir sind wie immer heiß drauf, live zu spielen und hoffen, dass sich in Zukunft mehr und mehr dazu ergeben wird. Im aktuellen Jahr 2009 wird es uns mit der Ankunft des neuen Albums sicherlich öfters zu sehen geben.“

Solange jeder in der Gruppe seine musikalischen Parts zur Show beitragen kann, ist für Simon jedenfalls alles in bester Ordnung.

„Wir stehen jedenfalls nicht planlos und still in der Gegend rum, sondern haben unseren Spaß!“ [lacht laut]

Seine künstlerischen Ziele für 2009 berichtet Simon auch gerne noch: „Ich will auf alle Fälle unser drittes Album fertig kreieren. Das bisherige Material dafür halte ich für besonders mächtig und ausgereifter, aber dazu will ich noch nichts sagen, denn erstmal ist "...zum Tode hin" an der Reihe. Zudem will ich weiterhin an einem anderen Projekt kreativ arbeiten, in dem auch andere Baumharzschlürfer involviert sind. Dieses wird sich eher in den melodischen Black Metal einordnen. Eine Demo wird hoffentlich bald fertig gestellt und ich hoffe, dass sich daraus auch mehr ergeben wird. Priorität hat allerdings bei mir ganz klar Finsterforst. Mal sehen, was ich im kommenden Jahr noch alles musikalisch angehen will und werde. Also, bleibt euch treu, steht zu dem, was ihr tut und macht einen Spaziergang im Forst! Proschd/Nazdrave!“

© Markus Eck, 09.01.2009

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