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Interview: ROB ROCK
Titel: Besser als je zuvor

Endlich ein neues Lebenszeichen von diesem Ausnahme-Könner und Vokalakrobaten, mögen sich viele angesichts des neuen Debüt-Solo-Albums „Rage Of Creation“ von Rob Rock gedacht haben.

Das immens ausdrucksstarke und herrlich variable Organ Rock´s weist auch aktuell ein dermaßen einnehmendes Stimmband-Charisma auf, daß der Autor diese Zeilen mit anhaltender Gänsehaut in die Tasten tippt. Während die Lieder von „Rage Of Creation“ machtvoll durch die Lautsprecher donnern, wird man als geneigter Hörer einem Melodic Power Metal-Album von bezwingender Klasse teilhaftig. Meister Rock ist ein solch' hochmusikalischer Künstler, daß man argwöhnt, der Kerl nimmt schon sein Frühstück mit einer Stimmgabel ein.

Und daß auf dem neuen Langspieler in Form des Abba-Klassikers „Eagle“ von deren Debüt eine zeitlose kompositorische Perle allererster Güte brillant gecovert wird, spricht einmal mehr für den fähigen US-Shouter. „Eagle“ wurde bisher lediglich von den aus Hannover stammenden Heavy Rockern Sargant Fury gecovert.

Der enorm niveauvollen Erscheinungsweise des akustischen Outputs in keinster Weise nachstehend, gibt mir der wohlklingende Gesangsmeister direkt aus Florida einige interessante Einzelheiten seines aktuellen Schaffens preis.

„Ich freue mich schon wirklich riesig auf den Release des neuen Albums 'Rage Of Creation', welcher in Kürze ansteht. Ich liebe diese Scheibe schon jetzt über alles und bin bester Zuversicht, denn die enthaltenen Songs sind meiner persönlichen Meinung nach allesamt Oberklasse“, frohlockt der Mann, welcher unter Kennern nicht umsonst als eine der Metal-Stimmen an sich in diesem Genre gilt.

Und der sehr sympathische amerikanische Gesangsmeister, der mich laut eigener Aussage von seinem hauseigenen Swimmingpool aus anruft, verkündet weiter:

„Ich bin nun schon die letzten acht Jahre Shouter bei Impelitteri. Und in dieser Zeit habe ich eine Unmenge an eigenen Ideen zusammengetragen und miteinander verknüpft, welche ich in viele von mir geschriebene Songs eingebracht habe. So sind die Titel auf meinem Debüt-Soloalbum alle miteinander wirklich so tief ausgearbeitet wie selten. Ich habe auch sämtliche Lyrics geschrieben und singe über meine individuellen Erlebnisse der vergangenen Zeit. Und ich habe verdammt viel erlebt, das kannst du mir wirklich glauben!“

Das hört sich ja bereits nach einer rundum gelungenen kreativen Aktion an. Soviel ich dazu vorab mitbekommen habe, ist dem wohlklingenden Kehlenartisten illustre Besetzung bei seinem Debüt-Solo-Longplayer behilflich gewesen. Rob berichtet:

„Ja, kein Geringerer als Jake E. Lee, welcher bekanntlich einst bei Ozzy Osbourne kompetent in die Saiten griff. Jake hat mir wirklich sehr geholfen, ich habe ihm immens für seine Mitarbeit zu danken.“

Der im Gespräch stolz bekennende - und hier dadurch gleich doppelt willkommene - Rap- und Hip Hop-Hasser mit der goldenen Kehle will sein aktuelles „Rage Of Creation“-Songmaterial auch schon so bald als möglich auf den Bühnen vorstellen. Der Vokalist informiert dazu voller Vorfreude in der Stimme: „Ich werde noch im Dezember dieses Jahres in Wuppertal ein Konzert geben. Und ich bin echt schon mal sehr gespannt, wie die Fans dort auf mein neues Material abgehen werden.“

© Markus Eck, 13.11.2000

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