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Interview: SALTATIO MORTIS
Titel: Furchtlos keck


Die ebenso umtriebigen wie erfolgreichen Karlsruher Mittelalter Rocker kommen einfach nicht zur Ruhe. Ein Umstand, welcher von der außergewöhnlich spielfreudigen Vorreiter-Band auch vollauf so gewollt ist.

Anfang April erschien der von den Fans ersehnte Konzertmitschnitt „Manufactum III“ aus ihrer beliebten Live-Reihe, und schon recht bald schieben die Spielleute um Sänger Alea der Bescheidene im kommenden Hochsommer auch noch ihr neuestes Studioalbum „Das schwarze Einmaleins“ nach.

So kann man ganz getrost sagen, dass der lebendige Musikantenhaufen auch das aktuelle 2013 entschlossen und frohgemut zu „seinem“ Jahr macht.


„Seit Januar des aktuellen Jahres steckten wir hauptsächlich mit unserem Hausproduzenten Thomas ,Trosi‘ Heimann-Trosien zu den Aufnahmen im Turnstyle Mastering Studio im Berliner Bezirk Kreuzberg, um kürzlich nun endlich tatsächlich die Arbeiten am neuen Album vollendet zu haben. In Kreuzberg wurden die Säcke und die Gesänge aufgenommen. Alles andere für ,Das schwarze Einmaleins‘ nahmen wir bei Thommy Hein in seinem Berliner Studio unter der Leitung von Trosi auf. Ein gutes altes Rock‘n‘Roll-Studio, in dem auch die Ärzte beispielsweise schon ihre Platten produzierten. Dort weht wirklich der reine Rock-Spirit durch die Hallen“, resümiert Alea.

Mitte März ging es dann an den Mix, wieder mit dem bewährten Trosi im Turnstyle Mastering, was ebenfalls viel Arbeit für die Band mit sich brachte.

„Ich war so viel Berlin dieses Jahr, dass ich eigentlich eine Wohnung dort hätte anmieten sollen! [lacht] Doch hatten wir ja auch live unsere Verpflichtung zu erfüllen wie beispielsweise in der Dortmunder Westfalenhalle am sechsten April, was sich als ziemlich rauschendes Fest ereignete. Es war also ganz schön turbulent für Saltatio Mortis in den letzten sechs Monaten. Einen Tag später sind wir dann alle in den wohlverdienten Urlaub abgehauen.“


Und er spricht weiter: „In der Tat, ich fühle mich, wie der Rest der Band auch, immens erleichtert bei dem Gedanken, alle Aufgaben des letzten halben Jahres erfolgreich bewerkstelligt zu haben. Wir sind allesamt sehr zufrieden mit dem neuen Album. Ich sage es ganz klischeehaft, aber ich sehe es halt nun einmal ganz genau so: Für mich stellt ,Das schwarze Einmaleins‘ das beste Saltatio Mortis-Album dar, das es je gegeben hat. [lacht] Und das möchte ich nicht als Behauptung, sondern als absolute Feststellung verstanden wissen. Denn Saltatio Mortis hat noch niemals so druckvoll geklungen, wir haben uns noch nie so viel getraut, wir haben noch nie so viele Tabus gebrochen, wir waren noch nie so frech, wir waren noch nie so ehrlich. Und wir waren noch nie so sehr wir selbst“, fährt es aus enorm selbstsicherem Munde.



Entstanden ist diese für die beliebten Karlsruher Spielmannsrocker neue Direktive laut Alea primär Schritt für Schritt durch die textlichen Entwicklungen, die dafür sozusagen als Initialzündungen gesehen werden können, wie der quirlige Frontmann dazu anschließend darzulegen weiß.

„Lasterbalk meinte vor dem textlichen Entstehungsprozess des Albums noch: ,Wenn wir jetzt nochmals so ein Album bringen mit einer eher Genre-typischen Geschichte oder noch weiteren Stories über Königstöchter etc., dann wird das doch eher eine halbe, weil sich wiederholende Sache.‘ Klar, das gehört ja nach wie vor zu uns, und ist partiell auch auf der neuen Scheibe so vertreten. Doch unser Schlagzeuger und Texter Lasterbalk hatte vielmehr den Willen, und das wurde auch so mit uns anderen kommuniziert, diesmal wieder so richtig ein klassisch kritischer und unerschrockener Spielmann sein zu können, in allen Belangen. Wir waren uns auch alsbald einig, mit ,Das schwarze Einmaleins‘ mehr denn je den viel zitierten Finger in die Wunden der Gesellschaft zu legen. Und das, ohne Angst vor den Konsequenzen zu haben.“ 



 Alea hält das noch immer für eine extrem mutige Entscheidung, wie er bekundet. „Aber ich glaube, es war die einzig richtige Entscheidung. Schließlich gilt: Wenn man als eine Musikgruppe wie wir auf der Bühne steht, hat man doch irgendwie einen Auftrag. Denn man findet Gehör bei den Leuten bei Themen, bei denen sie ansonsten oft den ,Kanal‘ wechseln oder die nächste Schlagzeile lesen oder ganz einfach nicht zuhören. Bei uns auf der Bühne ist es jedoch so, dass man uns zuhört, dass man kommt, um uns zuzuhören. Dementsprechend haben wir einen Auftrag und den haben wir mit der neuen Veröffentlichung auch vollauf wahrgenommen.“



Leider wird besagter Auftrag immer seltener so intensiv und so aufrecht wahrgenommen. Weil sich Bands, sei es aus Naivität oder berechnendem Kalkül heraus, von gewissen Interessenkreisen zu ausführenden Marionetten degradieren lassen.

Daher ist es den Karlsruher Aufmüpfigen umso höher anzurechnen, dass sie einzig ihren inneren Überzeugungen gehorchen.

„Wie die Reaktionen darauf überwiegend ausfallen, das vermögen wir jetzt noch nicht zu sagen, ja, nicht mal abzuschätzen. Wir haben ja bislang lediglich einen Song von ,Das schwarze Einmaleins“ live vorgestellt, und zwar ,Früher war alles besser‘. Die restlichen Stücke des Albums befinden sich sozusagen noch in der Box der Pandora. Wir werden sehen, was nach Veröffentlichung des Releases so alles über uns sprichwörtlich hereinbricht. Momentan fühlt es sich jedenfalls noch sehr spannend an“, zeigt sich der Sänger plötzlich besonnener, aber nicht weniger deutlich, „denn wir sind uns schon auch vollauf bewusst dabei, dass das eine oder andere Lied der Platte textlich durchaus wirklich ein regelrechter Schlag ins Gesicht sein kann. Das nehmen wir aber gerne in Kauf! Wir sind schließlich Spielleute und lassen uns so etwas doch nicht verbieten.“

Dass bislang gerade mal eine einzige Nummer vom neuen Dreher auf die Bretter kam, die die Welt bedeuten, kommentiert der enorm auskunftsfreudige Fronter wie folgt:

„Natürlich haben wir die neuen Kompositionen schon zusammen gejamt, und haben sie viel geübt, bevor wir ins Studio gegangen sind. Doch wenn wir solche textlichen Aussagen wie auf dem neuen Werk live präsentieren, dann muss das zu 100 % flüssig, absolut sauber und nicht zuletzt eben auch voll und ganz auf den Punkt kommend geschehen. Saltatio Mortis wären ja nicht Saltatio Mortis, wenn wir nicht die v-ö-l-l-i-g-e-n Perfektionstypen wären. Deswegen setzen wir uns immer wieder solange auf allen dafür nötigen Ebenen mit unserem Songmaterial auseinander, bis es ganz und gar perfekt, echt und glaubwürdig auf die Bühne gelangen kann.“

Der Mann kommt aus aktuellem Anlass gerne tiefergehender auf die zuvor erwähnte Live-Liedpremiere von „Früher war alles besser“ zurück, welches die Band im Rahmen ihrer auslaufenden „Sturm aufs Paradies“-Tour vorgestellt hat.

Und jetzt wird Alea deutlich merkbar gar noch inbrünstiger im Tonfall:

„Ein schönes Liedchen über das schier immer währende Genöle der Generationen, das früher doch alles so viel besser gewesen sei, obwohl es ganz einfach gesagt eben gar nicht so ist. Die Probleme sind ja immer wieder zumeist die gleichen, nur ihre Ausprägungen generieren sich anders beziehungsweise die Standpunkte dazu unterscheiden sich. Natürlich gibt es jetzt Probleme, die erst vor relativ kurzer Zeit aufgekommen sind, aber dafür hat man vor einigen Jahren noch ganz andere Schwierigkeiten thematisiert. ,Besser‘ wird es es höchstwahrscheinlich sowieso gar nicht, und war es früher wohl auch nicht; irgendwie bleibt es insgesamt betrachtet doch immer gleich, weil der Mensch aus seiner Vergangenheit auch einfach nicht lernen will.“

Und damit liefert die sportliche Saltatio Mortis-Galionsfigur eine sehr gute Überleitung zum nächsten Gesprächskontext, welcher oberbegrifflich Aleas persönliche Ansichten über die Entwicklung in der Musik der Mittelalterszene aufgreift.

„Saltatio Mortis war schon immer eine Spielmannsgruppe - und das werden wir auch immer bleiben. Da kommen wir her, da fühlen wir uns ,zuhause‘ und damit werden wir auch gerne weitermachen. Ich sage es mal so: Wer einmal unter einer Brücke geschlafen hat, weil das Hotel einem - aus welchen Gründen auch immer - kein Zimmer gegeben hat, der hat eine Art Lebensgefühl schnuppern dürfen, welches ich als wirklich einzigartig erachte. Gleichzeitig ein Lebensstil, der meiner Auffassung nach in unser aller Genen liegt, und der dort auch nicht verschwinden wird. Wir als Band zelten ja auch immer noch wie beispielsweise auf den MPS-Märkten mit Freuden, um genau das Angesprochene zu erleben. Wir könnten natürlich Hotelzimmer bekommen, wollen das aber gerade bei Marktauftritten gar nicht. Wir finden das sogar völlig unnötig, denn das gehört zu diesem Lifestyle genau ja eben gar nicht hin beziehungsweise dazu, wie wir kollektiv denken.“



Im Weiteren wird der nicht wenig angeregte Dialog somit aus willkommenem Anlass davon bestimmt, wo genau Alea seine Spielmannstruppe Saltatio Mortis mittlerweile in der ganzen Szene sieht.

Einmal mehr lässt der Kerl pures Selbstwertgefühl folgen:

„Wir sind Wegbereiter. Das ist uns wichtig. Wir sind Leute aus dieser Szene, und wir möchten dahingehend auch in gewisser Weise ,verbindend‘ wirken. Wir haben zum Beispiel unsere Freunde von Feuerschwanz auf ihren Weg gebracht. Ebenso haben wir unsere Kollegen von Das Niveau so weit gepusht über unsere letzten Touren, dass sie nun auf ihre erste eigene Konzertreise gehen! Bei unserer nächsten Tour wiederum werden höchstwahrscheinlich die Bremer Musiker von Versengold mit dabei sein. Letzteres ist zwar nicht vollends in trockenen Tüchern, aber es ist ziemlich sicher, daher möchte ich es hier verkünden!“



In diesem Sinne vollzieht Alea auch, wie er noch weiter in aller Offenheit preisgibt, einen Zusammenschluss von einschlägig bekannten Musikern, den er gegenwärtig noch gar nicht konkret betiteln kann. Wir erfahren von dem leidenschaftlichen Szenemenschen:

„Kern dieses Projektes ist es beziehungsweise wird es sein, bestimmte Sachen dabei auszusprechen, die wichtig sind, ausgesprochen zu werden. Es wird sehr spannend, und das soll es auch, was am Ende dabei herauskommen wird! Daher möchte ich dazu auch gar nicht mehr verraten. Und genauso kann ich den Brückenschlag zu Saltatio Mortis nun wieder vollziehen, denn die Band ist auch nach wie vor noch unser eigener Weg, den wir nach dem Motto ,Bleib‘ niemals stehen!‘ beschreiten.“



Und dabei, so der Vokalist, geht es ihm und den anderen Beteiligten eben überhaupt nicht einzig darum, stets weiter zu wachsen im Sinne von immer größer und populärer zu werden. Sondern:

„Sehr viel mehr geht es uns um unseren eigenen Weg, um unsere Selbstfindung, und auch um unser aller Bedürfnis, anders zu sein und auch anderes zu wagen, präzisiert Alea mit riesiger Überzeugung in der Stimme, „und diese Wirkung, die wir dadurch bekommen, möchten wir nutzen, um den Leuten aufzuzeigen, dass es auch noch andere Wege gibt, die man gehen kann. Man muss nicht auf einer Linie mit vielen anderen ins Verderben rennen, sondern man kann auch abbiegen oder stehenbleiben und zur Seite schauen und sich dabei geradezu sinnbildlich totlachen. Wenn ich mit ansehen muss, wie immens viele Menschen ohne mit der Wimper zu zucken dem folgen, was das Verderben der Welt sein wird, macht mich das sehr nachdenklich bis teils gar wütend. So musizieren wir mit Saltatio Mortis eben auch, um dem ganzen irren Treiben der Menschheit ein wenig entgegenzuwirken mit unseren Liedern. Ich sehe uns Musiker in der Formation tatsächlich als Leute, die wachrütteln wollen. Und dies hat in erster Linie beileibe nicht mit irgendwelchen religiösen Bewegungen etc. zu tun, die uns nicht passen, sondern vielmehr damit, dass der heutige Mensch und die Welt unserer Auffassung nach auf einem Weg sind, der für alle absolut ungesund ist.“


Der anhaltend ambitionierte Kehlenkünstler wird erneut lauter und eindringlicher im ohnehin nur so perlenden Redefluss, als er in diesem Kontext das gefährliche weltweite Bienensterben beim Namen benennt.

„Letzteres wurde bislang stets eigentlich doch nur ganz knapp an der Informationsoberfläche der großen Tageszeitungen aufgegriffen. Mir kommt es dabei wie neulich wiederholt unter, dass da von dafür ,wahrscheinlich verantwortlich‘ entdeckten ,Pestiziden‘ zu lesen ist, die ,innerhalb der nächsten zwei Jahren verboten‘ beziehungsweise ,aus dem Verkehr gezogen‘ werden sollen. Dabei stand einige Tage zuvor darin zu lesen, dass, wenn es so weitergeht, es in zwei Jahren keine Bienen mehr gibt, der reinste Wahnsinn! Es geht mir darum, dass der Mensch sich zunehmend anmaßender und unerträglich arrogant darüber hinwegsetzt, dass er gegen immens wichtige Regeln verstößt. Und so einiges bei diesem unglaublich rücksichtslosen, schlimmen globalen Treiben ist so nachhaltig gefährlich, dass einem eigentlich schlagartig Angst und Bange werden muss, wenn man sich damit befasst. Wenn sich ein klar denkender Geist eben einfach mal ausmalt, was Schreckliches passieren wird, wenn die Bestäubung der Pflanzen durch die Bienen nicht mehr stattfindet, dann haben wir in einem wirklich großen weltweiten Problem dargestellt, wie egal der Menschheit der Globus, die Natur und seine eigenen Nachkommen sind, wenn es um den schnöden Mammon geht.“

Alea, nun so richtig in Fahrt gekommen, äußert mit bebender Stimme, dass die Menschheit motiviert werden muss, wenn es darum geht, unsere Welt nicht noch weiter sinn- und gedankenlos zu zerstören.

„Nochmals: Die Mittelalterszene ist derzeit so groß wie sie es niemals zuvor war. Wenn diese Mittelalterszene aufsteht und sagt ,Wir wollen anders sein!‘, weshalb sie ja eigentlich gegründet wurde, dann bewirkt das so einiges, ja, dann hat das riesige Tragweite, wie man sieht. Und das funktioniert auch in anderen Bereichen, auf anderen Ebenen, da bin ich mir sicher. Ich selbst fing ja vor circa 13 Jahren bei einem Mittelalter-Kulturverein hier in Karlsruhe als Schwertkämpfer an, weil ich wie viele andere auch einfach jedes Wochenende aus dem ,normalen‘ Bürojob in eine vielfach grundlegend andere Welt entkommen wollte. Und dort das tun und lassen zu können, was ich will.“ 



So nahm ein für ihn herrliches Hobby seinen Lauf, dem der Musikus laut eigenem Statement noch heute frönt, und welches er mit ganzem Herzen liebt, wie er freudig bekennt.

„Da wird man schnell als Spinner abgestempelt, der sich eigene Rüstungen baut. Ich erinnere mich so, als wäre es gestern gewesen: Ich war damals für einige Zeit als Sanitäter zugange und saß nächtens in dem dortigen Sanitätszimmer oft in der Ecke, um sozusagen auf ,Kundschaft‘ zu warten, die gerade auf gewissen Uni-Feten immer wieder vorkam. Vor allem die Eingelieferten wunderten sich trotz teils erheblicher Alkoholisierung ziemlich befremdet über den ,Idioten‘, der da in seinem Eck hockte, um sich in mühevoller Handarbeit Kettenhemden anzufertigen. [lacht] Aber das war damals wie heute eine Sache, für die ich mich eben noch immer wahnsinnig interessiere: Rüstungen, Blankwaffen, gegenseitige Abhängigkeit voneinander.“



Dies hat jedoch nach Aussage des entsprechend historisch versierten Vokalisten rein gar nichts mit Kampf- oder Kriegsverherrlichung zu tun. Er stellt klar: „Mir geht es dabei rein um Historie, und das ist etwas Tolles, wie ich finde. Zudem kann man daraus sehr viel lernen, vor allem ja auch fürs heutige Leben.“



Erneut höchst interessant, was Alea da angeschnitten hat.

Denn der so massiv modernisierte Mensch, zwischen monströsen Fastfood-Entgleisungen, omnipräsenter Billig-Preistreiberei der vielen Discounter und überlasteter Psychiaterliege unsicher hin und her lavierend, er verspürt mit absteigender Lebensfreude diametral eine gigantische Sehnsucht nach ,guten alten‘ Zeiten, die individuell passend romantisiert werden können. Wovon letztlich eine Massenbewegung wie die Mittelalterszene nicht minder groß profitiert.

Alea bringt es dem Autoren gegenüber abnickend auf den Punkt:

„Das Mittelalter war historisch gesehen, gemäß unserem genannten Song ,Früher war alles besser‘, verdammt noch mal nicht besser als die heutige Zeit! Viele verstehen das einfach nicht. Ich selbst bin ganz ehrlich gesagt wirklich unsagbar froh, in jetziger Zeit zu leben, beispielsweise den Warmwasserhahn aufdrehen zu können, oder ein funktionierendes Abwassersystem unter mir zu wissen und noch so vieles mehr genießen zu dürfen.“

© Markus Eck, 30.05.2013

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