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Interview: THE DEVIL WEARS PRADA
Titel: Kopfüber aus sich selbst heraus

Wie Sänger und Gründungsmitglied Mike Hranica offenherzig berichtet, was es definitiv die volle Absicht der Band, auf „8:18“ noch mehr aus sich rauszugehen als jemals zuvor.

So wurde tatsächlich geschafft, was eigentlich unmöglich schien.

Und daher bietet das neue und fünfte The Devil Wears Prada-Album zwar den gewohnt bewährten, einzigartigen Melodic Metalcore-Stil des visionären christlichen Quintetts aus Dayton, Ohio. Doch hat man diesmal vor lauter schonungsloser Freizügigkeit eben ständig glatt das berauschend Gefühl, die Seelen der US-amerikanischen Urheber würden einem direkt von links und rechts in die Lauscher hechten!

Grenzenlose Liebe
„Ich bin ebenso zutiefst berührt von unserem neuesten Material. Und ich liebe diese Songs in allerhöchstem Maße“, lässt Mike wissen.

Er erzählt weiter: „Auf gesanglichem Sektor war ich vorab definitiv total inspiriert davon, für diese Platte etwas zu erreichen, dass dem, was ich auf der Bühne live biete, noch näher kommt als früher. Und ich denke, ich habe für diese neuen Kompositionen so einige harsche Kontraste aufstellen können.“



Sich extra dafür verkünsteln oder ewig drüber nachdenken musste der Frontmann dafür allerdings erwartungsgemäß überhaupt nicht, wie er rasch noch zu ergänzen weiß.

„Die neue Direktive erwuchs schlicht gesagt aus der Entfaltung, die wir im Laufe der Zeit alle miteinander durchgemacht haben. Schließlich sind wir nicht zuletzt neben dem reinen Komponieren und Spielen auch in vielen anderen Bereichen besser geworden.“ 


Unveränderte Einflüsse
Linientreu zeigt sich der Vokalist im Weiteren auch darin, was die vorangegangen Impressionen für seine neuesten künstlerischen Eingebungen angeht.

„Da kam eigentlich nichts grundlegend Neues hinzu, ich sehe die Welt auch gegenwärtig wie zuvor, sinnbildlich sozusagen mit denselben Augen. Allerdings fühlte ich mich für ,8:18‘ einfach auch verpflichtet, vermehrt Zusammenhängenderes zu schreiben. Das Songwriting lief dagegen wie immer: Unser Leadgitarrist Chris Rubey nimmt sämtliche neue Ideen ständig sofort auf, damit wir sie danach beizeiten zusammen ausarbeiten können. Somit kann ich nicht genau sagen, wie lange der gesamte Kompositionsprozess gedauert hat.“

Unverfälschte Natürlichkeit
Trotz aller gebotenen mentaler Achterbahnfahrten wirkt „18:8“ auf erstaunliche Art mit atemberaubender dramaturgischer Dichte und vollkommen reibungsfreier Homogenität. Mr. Hranica kommentiert:

„Das meiste davon entstand erneut auf sehr natürliche Weise. Wir sitzen niemals herum und diskutieren Entscheidungen über irgendwas Spezielles zu unserer Musik. Wir machen immer das was wir möchten und was wir letztlich hören möchten. Die Erscheinung jedes Liedes wird von uns daher strikt unter dem Fokus absoluter Zweckdienlichkeit fokussierend besprochen.“

© Markus Eck, 30.08.2013

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