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Interview: TYRANT EYES
Titel: Ersehnte Aufbruchsstimmung

Diesen ebenso überzeugten wie unbeugsamen Kämpfernaturen gelang es als erste deutsche Band auf dem italienischen Label Scarlet Records, einen Plattenvertrag zu unterzeichnen.

Tyrant Eyes sind eine der originellsten Power Metal-Bands aus deutschen Landen, was die Truppe auch live bereits eindrucksvoll unter Beweis stellte. So brachten sie die Bühnenbretter mit etablierten Acts wie Saxon, Sacred Steel, U.D.O., Tom Angelripper und auch Nevermore zum Zittern. Tyrant Eyes sind deutlich hörbar von großem Enthusiasmus beseelte und von hingebungsvoller Genretreue getriebene Schwermetall-Individualisten.

Das großartige Musikgefühl, welches das spielfreudige Quintett aus Odenwald, Südhessen, in seinen Liedern verbreitet, definiert sich durch puren Heavy Metal in seiner Reinkultur. Geschlagene drei Jahre nach ihrem 2000er Debütalbum „Book Of Souls“ kehren sie nun mit ihrem neuen Werk „The Darkest Hour“ zurück.

Härter, entschlossener und geradliniger als noch auf „Book Of Souls“, gelang Tyrant Eyes mit ihrem aktuellen Album eine glaubhafte und vor allem begeisternde Weiterentwicklung.

Letztere beinhaltet neuzeitlich ebenso deutlich gesteigerte Melodik als auch eine merklich gehobene Anzahl an gelungenen Progressive-Parts in den Songs.

Kesselwart Sascha Tilger freut sich mit mir über die derzeitige Aufbruchsstimmung in seiner Band.

„Die letzten beiden Jahre waren nicht gerade das Gelbe vom Ei für uns. `The Darkest Hour` haben wir schon bald aufgenommen, nachdem wir unseren Vertrag mit Last Episode gekündigt haben, also bereits im Sommer 2001. Dazu später mehr. Die Scheibe hätte auch längst erscheinen sollen, allerdings haben wir auch hier wieder ein bisschen Pech gehabt mit den Plattenfirmen: Als erstes wurden wir, kurz nach der Fertigstellung von `The Darkest Hour`, von einer kleinen, aber feinen deutschen Company unter Vertrag genommen, die das Album im Januar 2002 veröffentlichen wollte. Leider ging diese Firma bereits ein paar Wochen vor dem geplanten Release den Bach runter, womit die Sache hinfällig wurde. Dann haben wir im Frühjahr 2002 bei einer komplett neuen Firma unterschrieben, die noch völlig in den Kinderschuhen steckte. Wie sich bald darauf herausstellt, würde diese Firma auch noch Recht lange dort bleiben, da der `Chef` dieses Ladens schlicht und einfach von Tuten und Blasen keine Ahnung hatte. Auch hier wären wir wohl nicht glücklich geworden, weswegen wir es auch in diesem Fall bevorzugten, lieber noch zu warten und ein anderes Label zu suchen. Im Juni 2002 bekam ich schließlich eine Email von Stefano Longhi von Scarlet Records, der uns einen Deal anbot. Wir wurden uns auch recht schnell einig, und nun fangen die Dinge an, endlich cremig zu werden!“

Blicken wir zu Anfang doch noch etwas zurück und blättern etwas im „Book Of Souls“; mit diesem Album waren Tyrant Eyes im Großen und Ganzen zufrieden, wie der Schlagzeuger mitteilt.

„Wir bekamen für `Book Of Souls`, mal von ein, zwei Ausnahmen abgesehen, durchweg gute Kritiken, und dementsprechend waren auch die Verkaufszahlen recht gut. Klar, als Newcomer im Metal-Bereich kommst du in den seltensten Fällen in die Charts und verkaufst Zehntausende von Alben, aber wir persönlich waren schon absolut zufrieden.“

Die Zusammenarbeit mit dem damaligen schwäbischen Label B.O. Records/Last Episode und dem Inhaber Karsten Jakob verlief laut Sascha aus heutiger Sicht wie für so viele andere Bands des Labels nicht gerade konstruktiv.

„So sieht es aus! Wir waren am Anfang eigentlich ziemlich begeistert, da B.O. Records eine recht gute Promotion gemacht haben und wir in allen relevanten Magazinen vertreten waren. Darüber hinaus haben wir fast 40 Interviews gegeben, was auch nicht schlecht war. Aber die Beziehung zwischen B.O. Records und uns... hm, lass es mich so sagen: Sie kühlte im Laufe der Zeit merklich ab. Eine Europatour, die bereits bestätigt war und promotet wurde, wurde kurzfristig wieder abgesagt, und zu guter Letzt mussten wir uns auch noch einen Anwalt nehmen, weil B.O. Records ums verrecken nicht unsre Kohle rausrücken wollte. Das war am Ende ein richtig hässliches Gezeter, weswegen wir auch eine Zeit lang ziemlich angepisst waren. Wir haben uns dann auch mit etlichen anderen Bands, die bei B.O. Records bzw. Last Episode unter Vertrag waren, in Verbindung gesetzt, und irgendwie sah es bei allen ähnlich aus. Nur hatte sich nie einer getraut aufzumucken, aus Angst, man könnte gedroppt werden. Ich glaube, dass sich nach uns auch noch andere Bands einen Anwalt genommen haben... Naja, ich habe auf alle Fälle schon lang nichts mehr von denen gehört. Ist wohl auch ganz gut so, es sind schon genug Bands von Herrn Jakob verarscht worden.“

Es liegt mir schon länger am Herzen, genauer gesagt seit dem damaligen Erwerb von „Book Of Souls“, über das grottenschlechte Frontcover der Scheibe etwas in Erfahrung zu bringen. Der Zeichner wird nicht im Booklet von „Book Of Souls“ erwähnt. Sascha muß mir daher Licht ins Dunkel bringen.

„Das war auch so eine tolle Geschichte! Wir hatten ursprünglich ein anderes Cover für die CD geplant, welches auch für die Erstpressung, die wir in Eigenregie produziert haben, verwendet wurde. Als dann der Deal mit B.O. Records zustande kam, haben wir festgestellt, dass dieses Cover peinlicherweise bereits existiert und schon eine andere CD ziert. Nun, es musste halt so schnell wie möglich was Neues her, da ja die offizielle Veröffentlichung über B.O. Records vor der Tür stand. Wir haben dann einen befreundeten Tätowierer, der auch viele Airbrush-Sachen macht, gefragt, ob er denn nicht mal schnell etwas aus dem Hut zaubern könnte. Dies hat er dann auch innerhalb von lediglich zwei Tagen getan, und darüber waren wir echt froh! Klar, man hätte mit etwas mehr Zeit sicherlich einiges besser machen können, aber in dem Moment waren wir schon happy, dass wir überhaupt was hatten. Es wäre ja auch eigentlich eher Aufgabe der Plattenfirma gewesen. Wie dem auch sei, es hat nicht mehr gereicht, den guten Mann im Booklet zu erwähnen, aber das können wir ja an dieser Stelle nachholen: Nochmal Danke, Tino Mades!“

„Book Of Souls“ ist zu einer sehr seltenen Scheibe geworden.

Ich habe das Album seit seiner damaligen Veröffentlichung nie wieder irgendwo gesehen.

Die Band denkt daher an einen möglichen Re-release des Albums, wie von Sascha zu erfahren ist.

„Vor einigen Monaten habe ich noch mal ein Exemplar von `Book Of Souls` in einem Media Markt stehen sehen, und auch über einige Mailorder konnte man noch vor einer Weile ein paar Restexemplare ergattern, aber die letzte Zeit ist auch mir nirgends mehr eine dieser Scheiben untergekommen. Ein Re-release wäre schon toll; ich werde Stefano mal fragen, ob Scarlet Records interessiert sind! Allerdings ist dies auch so eine Sache; wir müssten uns erst einmal rechtlich absichern und uns informieren, ob nicht noch B.O. Records die Rechte an `Book Of Souls` innehaben. Die Trennung von B.O. Records verlief ja recht kopflos und unfreundlich, und wir haben keine Lust, uns schon wieder mit denen rumzuärgern.“

Hört man die flüssige Instrumentierung wie Saschas ebenso druckvolles wie differenziert klingendes Drumming auf „The Darkest Hour“, welches hervorragend zum flüssig in die Ohren gehenden Stil von Tyrant Eyes passt, fragt man sich unweigerlich nach dem jeweiligen Alter der Bandmitglieder. Wir erfahren:

„Oh, vielen Dank, das hört man gern! Also, unser Alter geht ein bisschen auseinander; Marcus (git.) und Michael (bs.) sind beide 31, Jürgen (keys) ist 29. Unser Sänger Alex wird nächstes Jahr 40 und ist somit der `Band-Opa`; hoffentlich nimmt er mir das nicht übel, und ich bin mit 24 Jahren das Nesthäkchen.“

Doch kommen wir nun endlich zum neuen Album. Sascha versucht, mir die für „The Darkest Hour“ verarbeiteten musikalischen Einflüsse zu nennen:

„Das ist wirklich schwer zu sagen. Was uns alle sehr beeinflusst hat, war die letzte Veröffentlichung von Nevermore, auch wenn man dass unserer Scheibe nicht wirklich anhört. Aber diese Jungs haben einen total eigenen Stil, an Songs heranzugehen; das ist schon klasse. Ansonsten hat wohl jeder immer etwas von seinen derzeitigen persönlichen Vorlieben mit in die Songs gepackt, und da ist die Liste natürlich lang.“

Nevermore sind auch nach Ansicht des Autoren eine echte Hammertruppe, ihr geniales selbstbetiteltes 1995er Debütalbum stellt einen der absoluten Klassiker seiner Sammlung dar. Die nachfolgende 1996er Mini-CD „In Memory“ ebenfalls. Die herrlich in sich geschlossene atmosphärische Dichte dieser beiden Scheiben erreichten Warrel Dane und Co. nachfolgend leider nicht mehr.

Zurück zur Band: Die neuen Songs auf „The Darkest Hour“ reflektieren hauptsächlich die mit der Zeit nach B.O. Records einhergegangene Unzufriedenheit in der Band, wie Sascha erklärt, um auch den aktuellen Albumtitel zu erläutern.

„Wie bereits erwähnt waren wir im Endeffekt mit der Zusammenarbeit mit B.O. Records alles andere als zufrieden; es war geradezu frustrierend zu erfahren, welche Seiten das `Business` für einen parat hält und mit was für Problemen man sich herumschlagen muss. In dieser Zeit ist das Wesentliche, die Musik, fast vollständig in den Hintergrund gedrängt worden, was eigentlich jeden von uns tierisch genervt hat. Dementsprechend sind auch Marcus´ Ideen teilweise etwas aggressiver als sonst ausgefallen, und aufgrund dieser Situation sind wir auch auf den Albumtitel gekommen. Wir wollten einfach Songs schreiben, die die derzeitige Stimmung bei uns reflektierten. Naja, es sind nicht alle Songs in dieser Phase entstanden, aber zumindest gibt es diesmal keine Balladen, und auch der Gesamtsound ist wesentlich härter ausgefallen als bei `Book Of Souls`. Der Titel `The Darkest Hour` war dann eigentlich nur noch das i-Tüpfelchen, dass das Album abrundete; sozusagen die `Zusammenfassung` unserer derzeitigen Lage. Eigentlich hätten wir die Platte dementsprechend schon fast `The Darkest Year` nennen müssen, aber ganz so schwarz wollten wir dann auch nicht malen.“

Sascha bestätigt nachfolgend meine Einschätzung, dass die neuen Kompositionen auf „The Darkest Hour“ um einiges anspruchsvoller komponiert und technisch ausgereift klingender wirken als noch auf dem letzten Album „Book Of Souls“.

„Ja, ich denke dem können wir grundsätzlich schon zustimmen, obwohl es für mich persönlich schwer ist, dies einzuschätzen. Wie schon gesagt, das Album ist für uns fünf gar nicht mehr sooo neu, und ich war auch derjenige, der während der ganzen Mix- und Mastering Phase im Studio dabei war und die Songs so schon 1.000 mal gehört hat. Insofern fehlt mir jeglicher Abstand zu der Platte. Das ging soweit, dass ich in der Zeit, als die CD gemischt wurde, an manchen Tagen abends in den Proberaum kam und sagte: `Jungs, das Album wird toll`, beim nächsten Mal dann aber eher Sachen abließ wie: `Jungs, die Platte wird beschissen` – ich konnte es einfach nicht mehr abschätzen. Als dann ein bisschen Zeit verstrichen ist und ich ab und zu mal wieder in die Aufnahmen reingehört habe, fand ich sie dann doch recht gelungen.“

Eigentlich eine nur natürliche Entwicklung, wie ich meine. Der Schlagzeuger stimmt erneut zu:

„Ich denke schon. Man lernt ja immer dazu, verbessert sich persönlich an seinem Instrument, verbessert das Zusammenspiel untereinander, verarbeitet verschiedene Einflüsse usw. Es ist ja auch so: Wir machen jetzt in diesem Line-Up schon bald neun Jahre Musik zusammen; da sollte man schon irgendwann einigermaßen aufeinander eingespielt sein“, lacht der Drummer.

Der kompositorischen Löwenanteil der neuen Stücke auf „The Darkest Hour“ stammen von einem echten Überzeugungstäter.

„Die meisten Ideen stammen von unsrem Gitarristen Marcus, wobei es eigentlich zwei Arbeitsweisen bei uns gibt: Entweder kommt Marcus mit einer Idee in den Proberaum, spielt sie uns vor und wir arbeiten sie gemeinsam aus, oder er kommt in den Proberaum und hat einen neuen Song bereits komplett fertig. Inklusive Text. Unser Marcus ist wirklich sehr fleißig. Und wie bereits erwähnt, es gab eine lange Phase der Unzufriedenheit bei uns, in der daraus resultierend etliche Songs entstanden sind.“

Und auch deren Texte: „Die meisten Texte stammen von Marcus; um genau zu sein, eigentlich alle, bis auf den Song `NDE`, dessen Text stammt von mir.“

Einen lyrischen roten Faden oder gar ein Konzept gibt es bei Tyrant Eyes nicht, wie ich von Sascha erfahre.

Und die Lyrics des Tracks „Gladiator“ liegen wie ich vermutete dem gleichnamigen Film mit Russel Crowe zugrunde.

„Allerdings drehen sich drei Songtexte um den Tod in seinen verschiedensten Erscheinungsformen. `Delight In Dying` beispielsweise ist ein recht persönlicher Text von Marcus, zu dem ich nicht allzu viel sagen kann, ebenso `Magic Touch`. Etwas genauer weiß ich über `NDE` Bescheid; hier dreht es sich um das Phänomen der Nahtod-Erfahrung. Ich habe im Internet mal etliche Berichte darüber gelesen und fand die Thematik sehr interessant, zumal sich viele Berichte von Betroffenen sehr ähnelten, und das obwohl sie aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen und sozialen Schichten stammten und sogar unterschiedlichen Glaubensauffassungen angehörten. `The Last Light` basiert auf einem gleichnamigen Film, indem es um einen Sträfling in der Todeszelle geht. Von der Thematik her erinnert es ein wenig an `Hallowed Be Thy Name`. Gladiator beruht tatsächlich auf dem gleichnamigen Film.“

Das sehr spirituell ausgerichtete, stark stimmige Frontcover-Artwork von „The Darkest Hour“ wirkt diesmal sehr gut gelungen. Zeigt das Bild etwa im übertragenen Sinne den Menschen als machtloses Opfer der Zeit, welcher er trotz aller technischen Errungenschaften noch immer hilflos ausgeliefert ist?

Ich frage Sascha daher nach dem Sinn und der künstlerischen Bedeutung, welche das aktuelle Frontcover für die Band darstellt. „Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, da wir ursprünglich ein anderes, aber von der Thematik recht ähnliches Cover geplant hatten. Wir hatten zuerst vor ein Bild zu benutzen, auf dem das Ziffernblatt einer schönen, alten Uhr auf einem schlichten, schwarzen Hintergrund zu sehen ist. In diesem Ziffernblatt ist das Gesicht einer alten Frau zu erkennen, so als ob sie sich darin spiegelt. Für das Backcover hatten wir das gleiche Motiv, nur mit einer jungen Frau. Man kann sich das komplette ursprüngliche Artwork auf unserer Homepage www.tyrant-eyes.de anschauen. Ich glaube, du kommst mit deiner Einschätzung unserer Absicht recht nahe, auch wenn ich zugeben muss, dass wir es selbst noch nie so auf den Punkt gebracht haben, hehe. Tatsächlich hatten wir vor, ein wenig mit dem Begriff der `Zeit` herumzuspielen, und somit den Albumtitel auch optisch umzusetzen. Wenn man es so sieht, könnte das Bild eigentlich gar nicht besser passen, da man eigentlich immer der Zeit nackt und hilflos ausgeliefert ist, vor allem in den dunkelsten Stunden des Lebens. Eigentlich hat sich mit dem neuen Cover inhaltlich nicht viel geändert, aber Stefano (Scarlet Records) fand das alte Cover zu düster und wohl auch etwas zu `gothic-like`. Deswegen wurde es noch mal überarbeitet. Das aktuelle Frontcover stammt von Lasse Hoile, der auch schon für Porcupine Tree und Hatesphere gearbeitet hat. Die Grundidee wurde allerdings von einem befreundeten Grafik-Designer zusammen mit uns ausgearbeitet. Sein Name ist Benedikt Kuhn und er hat das komplette restliche Booklet-Artwork gemacht. Wer einen guten Grafiker braucht, sollte unbedingt mal seine Website www.bk-designs.de besuchen!“

Tyrant Eyes blicken voller Zuversicht nach vorne, wenn es um Konzertaktivitäten geht. Der Mann bekennt:

„Klar wollen wir jetzt, wo das neue Album endlich auf den Markt kommt, auch so oft wie möglich Konzerte geben. Eine Tour ist bis jetzt leider noch nicht in Planung, aber vielleicht ergibt sich ja noch etwas. Ansonsten wollen wir halt so viele Einzelgigs wie möglich spielen. Ein lautes Hallo geht diesbezüglich an die Veranstalter!“

Meine weitergehend geäußerte Vermutung, dass Tyrant Eyes mit ihrer aktuellen CD in erster Linie Heavy und Power Metal-Fans ansprechen möchten, stimmte der Drummer gerne zu.

„Ja, damit liegst du vollkommen richtig. Allerdings denke ich, dass die Scheibe trotz allem doch recht vielschichtig ausgefallen ist. So kann beispielsweise auch ein eingefleischter Thrash Metal-Fan an `Night Of The Defender` gefallen finden, und `NDE` oder `The Last Light` mag auch den einen oder anderen Hörer ansprechen, der auf progressiv angehauchte Songs steht.“

Abschließend entlocke ich Sascha noch Zukunftspläne samt einer wirklich seltenen Aussage in Sachen Besetzungswechsel sowie spezielle Worte an die Hörer und zukünftigen Fans von Tyrant Eyes.

„Besetzungswechsel hatten wir bis jetzt keine, wir sind seit 1994 derselbe Sauhaufen. Ich hoffe auch, dass dies so bleibt! Ansonsten hoffen wir natürlich, dass möglichst viele Leute `The Darkest Hour` mögen werden und wir vielleicht doch noch in mehr oder weniger naher Zukunft eine Tour spielen können.“

© Markus Eck, 26.12.2002

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